Wir sind nicht allein

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Bei meinem heutigen Strandspaziergang traf ich auf ein ungewöhnliches Boot. Seine Besatzung fischte mit kleinen Keschern im Flachwasser des Ufers am Hundestrand. Es stellte sich heraus, dass es ein Boot der Fischereiaufsicht des Regierungspräsidiums Baden-Württemberg ist. Frank Hartmann und seine Mannschaft untersuchen und registrieren in regelmäßigen Abständen die Fischbestände entlang des Rheins; dieses Mal am Baden-Württembergischen Kollerseeufer.

Fischereireferent Dr. Frank Hartmann, rechts, gab bereitwillig Einblick in die Arbeit seiner Behörde.

Die heutige Sichtung ergab, dass der Bestand des Steinbeißers (nicht zu verwechseln mit dem leckeren Speisefisch) erfreulicherweise zugenommen hat. Diese kleinen aalartigen Fische leben im seichten Ufersand und graben sich dort ein, bis nur noch ihr Kopf und Schwanz herausragen. Die Nahrungssuche erfolgt nachts. Hierfür wird der Sand auf der Suche nach Kleintieren und organischem Material durchgekaut. Der Sand wird durch die Kiemen wieder ausgestoßen. Für das Überleben der Fische ist es wichtig, dass sich der Untergrund regelmäßig umlagert.

Steinbeißer

Bei Anglern nicht so gern gesehen ist die aus dem Schwarzen Meer zugewanderte Schwarzmeergrundel, die sich am Kollerseeufer auch sehr wohl fühlt.

Schwarzmeergrundel
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