Segeln mit dem 29er

Segeln mal anders – Testbericht 29er

Dank Sven Michalczyks Einsatz bekam die HSK für 6 Wochen einen 29er zum Probesegeln vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Wir (Matthias Schmitz und Simon Schmitt) testeten den 29er zum ersten Mal an Karfreitag und Ostersonntag. An den folgenden Samstagen testeten auch Jonas Schmitt, Sven Gastorf und Jona Bredehöft ebenfalls das Boot. Auch die Älteren (Sven Michalczyk, Jonas Heckmann und Fabrice Brügl) haben die Gelegenheit, das Boot zu segeln, genutzt.

Am Karfreitag haben wir den 29er zum ersten Mal aufgebaut und sind unter Beaufsichtigung von Sven M. und Jonas H. die ersten Schläge auf dem bisher unbekannten Boot gesegelt. Am Samstag den 11.4.15 lernten wir bei 4-6 Windstärken das Boot erst richtig kennen. Mit Genaker und Trapez auf Halbwindkurs konnte uns keiner mehr halten – bis wir im Wasser lagen.
Trotz zahlreichen Kenterungen bei kühlen Temperaturen gaben wir nicht auf und „flogen“ weiter übers Wasser.

Auch am 25. April beim ersten gemeinsamen Kadertraining mit den anderen am Otterstädter Altrhein ansässigen Vereinen waren Jona Bredehöft und Simon Schmitt bei 4-6 Windstärken mit dabei.

Hier erweckte das Boot aufgrund der orangenen Segel und seiner Schnelligkeit schnell Interesse der anderen Jugendlichen und wurde auch von 2 Mitgliedern eines anderen Vereins mit Begeisterung probegesegelt.

Am 1.Mai beim Ansegeln, bei sehr schlechtem Wetter und wenig Wind, belegten wir bei der Juxregatta aufgrund schwieriger Windverhältnisse hinter drei Lasern, die im Gegensatz zu uns in der Lage waren zu „Pumpen“ nur den vierten Platz.

Im Vergleich zu den anderen Booten stehen auch bei weniger Wind Schnelligkeit und Action im Vordergrund. Da das Boot sehr viel unruhiger im Wasser liegt und man bei Unachtsamkeit schnell im Wasser landen kann, sind die Anforderungen in Sachen Aufmerksamkeit und Einsatz von Seiten der Segler sehr viel höher als bei anderen Booten.
Trotzdem ist das Boot unserer Meinung nach sehr gut für das Gewässer und für die HSK-Jugend geeignet, da das Segeln mit dem 29er auch bei wenig Wind anspruchsvoll ist, man dadurch gezwungen ist sein Segelkönnen zu verbessern und einem somit nie langweilig wird.

Matthias Schmitz und Simon Schmitt

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