Archiv für den Monat: Oktober 2018

Am 30. Oktober feiert die HSK 50jähriges Jubiläum – Ohne DHH keine HSK

Was kaum jemand weiß: Unsere Kameradschaft besteht bereits seit 50 Jahren.

Am 30. Oktober 1968 wurde die regionale Kameradschaft des DHH (Deutscher Hochseesportverband „Hansa“ e.V. in Mannheim-Ludwigshafen gegründet, zunächst nur als lose Interessengemeinschaft ohne eigene Rechtsform. Von den 30 Teilnehmern der Gründungsversammlung wurden 16 als Mitglieder aktiv. Einige von diesen Gründern waren und sind dem Verein bis vor kurzem herzlich verbunden gewesen. Zuletzt verließ uns unser treuer Ehrenvorsitzender Dr. Heinz Schierholz im Alter von 92 Jahren.

Die Interessengemeinschaft pflegte eine enge Verbindung zu den Mitgliedern der Segel-Abteilung des Kanu-Club Frankenthal (KCF). Da sie nicht über eine eigene Rechtsform verfügte, wurde beschlossen mit dem KCF gemeinsam ein Gelände am Otterstadter Altrhein zu pachten. Der Pachtvertrag datiert vom 18.07.1969. Bereits im folgenden Frühjahr wurde mit dem Bau eines ersten einfachen Steges begonnen. Der erste Bauabschnitt, 1971 eingeweiht, bot 12 Liegeplätze, davon 6 für KCF-Segler und 6 für DHH-Segler.

Im Jahr 1972 erfolgen die Trennung vom DHH und die Eintragung des Vereins HSK Hansa-Segel-Kameradschaft Rhein-Neckar e.V., Ludwigshafen in seiner heutigen Form.

Extremes Niedrigwasser

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Am vergangenen Samstag (20.10.18) verzeichnete der Pegel Mannheim einen Stand von 0,85m.
Der niedrigste bislang verzeichnete Wert war 0,92m am 28.09.2003.
Zum Vergleich: Der Mittelwert beträgt 3,02m. Und so sieht es jetzt bei uns am Steg aus.

Als am 8. August die Uferbefestigung gebaut wurde, wurde der Betonsockel auf Höhe der Wasserkante gesetzt (zu sehen unterhalb der 4 Reihen Steine). Darunter konnte beim jetzigen Niedrigwasser locker noch einmal eine Reihe Steine gesetzt werden, zu sehen an den noch nicht eingeebneten Sandhaufen.

An einer Stelle, wo die Stegverspannung unter Wasser angebracht war, setzte der Steg so steil auf, dass ein Sonderarbeitseinsatz am 20.10.18 notwendig wurde, um diese Stegverspannung zu entfernen, damit der Steg keinen Schaden nimmt.

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Beatrix Töricht

22. Oktober 2018

Angesichts der beiden Vereinsjubiläen die bald ins Haus stehen, wurde das Thema „Tradition“ und „Traditionspflege“ zur Sprache gebracht. Da interessiert uns einmal eure Meinung:

Umfrage

  • Was fällt dir ein wenn du an das Thema Tradition innerhalb der HSK denkst?
  • Wie wichtig ist für dich Tradition in der HSK?
  • Was sollte verändert/verbessert werden in Bezug auf Traditionspflege im Verein?

Wir sind gespannt auf eure Antworten!

Blaues Band von Otterstadt am 3. Oktober 2018

Beste Bedingungen beim größten Segelevent auf dem Otterstädter Altrhein

Start

Guter Wind, wechselhafte Bewölkung, kein Regen: Das waren die Bedingungen, zu denen am Feiertag Segler aus neun Vereinen entlang des Otterstädter Altrheins angetreten waren.

Ausrichter war in diesem Jahr beim 15. Blauen Band die HSK – HANSA Segel-Kameradschaft Rhein-Neckar e.V., Ludwigshafen.

18 Jollen und Kielboote sowie 46 Yachten traten an zum sogenannten „Känguruh-Start“. Dabei kann jeder Steuermann selbst entscheiden, wann er in einem Zeitfenster von 11 bis 12 Uhr startet. Gesegelt wurde fast die gesamte Länge des Otterstädter Altrheins – von der Steganlage am Brühler Ufer (Kollersee) bis unterhalb des Lokals „Zum Altrhein“. Diese lange Strecke wurde zweimal hin- und zurück gesegelt, was für die schnellsten Boote in gut zwei Stunden zu bewältigen war.

Gewonnen hat in der Klasse der Jollen Detlef Stock im Finn Dinghy von der Segelgemeinschaft Waldsee, in der Klasse der Yachten Stefan Michels mit seiner Tonic 23 vom Segel-Club Otterstadt. Einen Extrapreis erhielt die mutige einzige Seglerin im Optimisten, Henriette Schmitz (14) von der HSK. Der Preis für das schnellste von allen Booten nach gesegelter Zeit wurde Egbert Feldner vom SCO mit seinem Star-Boot überreicht.

Insgesamt beteiligten sich Boote aus 9 Segelvereinen, die zum Teil einen langen Anfahrtsweg auf dem Wasser hatten. Die Beteiligung hätte höher ausfallen können. Jedoch haben etliche Segler bereits vorzeitig ihre Boote aus dem Wasser genommen, denn der anhaltend niedrige Wasserstand macht das Kranen von Booten an einigen Vereinen mittlerweile fast unmöglich.

Dennoch sind Organisator Christian Fliegel und Regattaleiter Karl Prömpeler-Kuhn höchst zufrieden mit der Beteiligung. Auch die Organisation bei der Regattacrew und der Bewirtung fand höchstes Lob. Mehr als 40 Helfer zu Wasser und zu Lande, dazu ein 10köpfiges Auf- und Abbauteam machten diesen großen Event möglich. Eine Leistung, die nur mit viel Teamgeist zu stemmen ist von einem Verein mit etwa 200 Mitgliedern, wo doch auch aus der HSK schließlich viele aktiv mitsegeln wollten.

Die sehr gute Resonanz aller Beteiligten gibt aber Schub und Vorfreude auf das nächste „Blaue Band“, wieder am 3. Oktober, ausgerichtet von den Kollerskippern.

Die Fotos finden HSK-Mitglieder auf der Homepage www.hsk-ludwigshafen.de im internen Bereich (passwortgeschützt).

Wir bedanken uns bei allen Helfern und bei unseren Sponsoren:

Die Ergebnisse im Detail

Ergebnis Yachten Ergebnis Jollen